Vor- und Nachteile eines Studiums ohne Abitur
Ein Studium ohne Abitur fordert eine hohe Motivation. Immerhin entscheidest du dich mit dem Studienbeginn für mindestens weitere drei Jahre Schulbank drücken. Viele Schulabgänger verlassen die Schule frühzeitig, weil sie sich nach einem Berufsleben sehnen und dort ein monatiges Gehalt bekommen. Ein Studium ohne Abitur verlangt viel Zeit und Energie und macht in manchen Fällen ein geregeltes Einkommen neben dem Studium unmöglich. Da an vielen Universitäten und Hochschulen Berufserfahrung eine Voraussetzung für das Studieren ohne Abitur ist, solltest du dir darüber im Klaren sein, dass ein großer Altersunterschied zwischen dir und den anderen Studenten bestehen kann. Die Abiturienten sind heutzutage meist erst zwischen 17 und 20 Jahre alt und damit weitaus jünger als du, wenn du eine Ausbildung und einige Jahre Berufserfahrung hinter dir hast.
Die Vorteile eines Studiums ohne Abitur liegen auf der Hand: ein Studium in Kombination mit einer Ausbildung und einiger Jahre Berufserfahrung bilden eine sehr gute Voraussetzung für spätere Jobchancen. Du kannst mit deinem Studium viele wichtige Zusatzqualifikationen erwerben, so studieren beispielsweise gelernte Schreiner/Tischler meist in die Richtung Ingenieurwesen oder Architektur und erweitern somit ihr Wissen und die Chancen auf einen gut bezahlten Job. Natürlich steht es dir auch offen in eine völlig andere als deine Ausbildungsrichtung zu studieren und dich mit deiner mehrfachen Qualifikation für den Arbeitsmarkt attraktiver zu machen.
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