Zahnmedizin

Alles zum Studium der Zahnmedizin

Im Hinblick auf die zunehmenden Zahn- und Zahnbetterkrankungen wie Karies oder Parodontose kommt den Zahnärztinnen und Zahnärzten in unserer heutigen Gesellschaft im Gesundheitswesen eine wachsende Bedeutung zu. Der Studiengang der Zahnmedizin oder auch Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde genannt, umfasst die Vorbeugung, Erkennung und Behandlung aller Erkrankungen im Zahn-, Mund- und Kieferbereich. Dies beinhaltet unter anderem die Themengebiete Zahnersatz (z.B. Brücken und Implantate) und das Begradigen von Kiefer- und Zahnstellungsanomalien. Der Verlauf des Studiums bestimmt sich nach der Approbationsordnung für Zahnärztinnen und Zahnärzte sowie dem Gesetz über die Ausübung von Zahnheilkunde. Diese Regelwerke sehen eine Einteilung des Studiums in ein vorklinisches und klinisches Studium von jeweils fünf Semestern vor. Während des vorklinischen Studiums beschäftigen sich die Studierenden in Form von Vorlesungen, Kursen und Praktika beispielsweise mit den Fächern Physik, Chemie, Anatomie, Biologie oder Zoologie und Werkstoffkunde. Der Abschnitt des klinischen Studiums führt eine Vertiefung der gelegten Grundlagen herbei und erweitert das Wissen durch zusätzliche Fächer. Nach dem erfolgreichen Bestehen des zweiten Semesters hat der Studierende wie in der Tiermedizin das sogenannte „Vorphysikum” (oder naturwissenschaftliche Vorprüfung) abzuleisten. Eine weitere Hürde stellt der erste Teil der Zahnärztlichen Prüfung dar, welcher nach dem fünften Semester erfolgt, der zweite Teil nach Abschluss des klinischen Studiums innerhalb von sechs Monaten. Den Absolventen und Absolventinnen stehen nach der Approbation Weiterbildungsmöglichkeiten zum Oralchirurgen, Kieferorthopäden oder im Bereich des Gesundheitswesens zur Verfügung.

Welche Praktika werden von den Studierenden erwartet?

Vor Beginn des Studiums wird dem Bewerber eine praktische Tätigkeit in einem zahntechnischen Labor ans Herz gelegt. Auch während des Studiums werden Praktika angeboten. Besonders ist hier auf die Famulaturen zu achten, welche im In- und europäischen Ausland absolviert werden können. Die Famulatur (von lat. famulus = Gehilfe) ist in Deutschland ein durch die Approbationsordnung für Ärzte bzw. Apotheker vorgeschriebenes Praktikum von viermonatiger (Medizin) bzw. achtwöchiger (Pharmazie) Dauer. Die Famulatur muss während der vorlesungsfreien Zeit absolviert werden. Ein Anspruch auf Gehalt besteht dabei nicht.

Welchen Abschluss erhält man nach Bewältigung des Zahnmedizinstudiums?

Staatsexamen

Welche Arbeitsmöglichkeiten bieten sich Absolventinnen und Absolventen der Zahnmedizin?

Zahnärzte und Zahnärztinnen arbeiten wie Tierärzte und Humanmediziner überwiegend in freien Praxen. Sie können aber auch in der pharmazeutischen Industrie, bei Zahnärztekammern, Sozialversicherungsträgern und kassenärztlichen Vereinigungen eingesetzt werden. Außerdem blieben ihnen Tätigkeiten im Bereich der Forschung und Lehre, in Krankenhäusern, zahnmedizinischen Kliniken oder der Bundeswehr nicht verschlossen.

An welchen Universitäten kann man Zahnmedizin studieren?

Universität Kiel, Universität Leipzig, Humboldt- Universität Berlin, Technische Universität Dresden, Universität Bonn, Universität Münster, Universität München, Medizinische Hochschule Hannover, Universität Regensburg, Universität Heidelberg







Hochschulverzeichnis

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Bildungsnews

Immer mehr Jugendliche durch Cybermobbing bedroht

Cybermobbing wird ein wichtiges Thema auf der diesjährigen didacta in Hannover sein, unter anderem bei der Podiumsdiskussion “Erste Hilfe bei Cybermobbing”. Laut einer Forsa Studie aus dem vergangenen Jahr geben mehr als 30 Prozent der Jugendlichen in Deutschland an, schon einmal Opfer von Cybermobbing gewesen zu sein.

Wissenschaftsstandort Deutschland für Nachwuchsforscher unattraktiv

Laut einer Studie der Uni Jena prägen auch zehn Jahre nach Einführung der Juniorprofessur Unsicherheit und Unzufriedenheit die Lage des wissenschaftlichen Nachwuchses an deutschen Hochschulen. Die bisherigen Anläufe, die Lage der Postdoktoranten (Postdocs) zu verbessern, blieben ohne durchschlagenden Erfolg.

Zweifacher Uni-Abschluss boomt

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