Politikwissenschaften / Politologie

Hier findet ihr einen Erfahrungsbericht zum Studium der Politikwissenschaften.

Alles zum Politologiestudium

Die Politikwissenschaft beschäftigt sich mit den politischen Strukturen und Prozessen innerhalb eines Staates und zwischen verschiedenen Staaten. Hierbei analysiert man vor allem die theoretisch-philosophische Basis und beleuchtet die tatsächlichen Erscheinungsformen in der Gegenwart und der Geschichte der Neuzeit. Des Weiteren untersuchen Studierende inwieweit die politischen und sozialen Ideen im Staat, in seinen Institutionen und auch international umgesetzt werden. Zudem wird während des Studiums veranschaulicht, wie einzelne politische Gruppen an Einfluss gewinnen und wie überhaupt der politische Wille zustande kommt. Nebenfächer wie die Geschichtswissenschaft oder das Staatsrecht erweisen sich als nützliche und hilfreiche Partner für den Studenten. Aber auch Kenntnisse in Fremdsprachen, besonders in Englisch, sind unbedingt erforderlich. Ein fundiertes Fachwissen eignet man sich im Verlauf des Studiums durch Seminare in Fächern wie politische Systeme, internationale und europäische Politik oder Verfassungsrecht an. Ergänzende Informationen erhält der Student beispielsweise in Vorlesungen zum Thema Kommunikationswissenschaften und Rechtswissenschaften. Die Angebote unterscheiden sich jedoch von Hochschule zu Hochschule. Zusätzliche Qualifikationen können in Fächern wie der Rhetorik oder den Präsentationstechniken erlangt werden.

Welche Praktika werden von den Studierenden erwartet?

Über die genaue Anzahl und Dauer der praktischen Tätigkeit kann keine verallgemeinernde Aussage getroffen werden, hier sollte man sich direkt bei der favorisierten Einrichtung erkundigen. Die Praktika werden aber meist studienbegleitend verlangt.

Welchen Abschluss kann man nach Beendigung des Studiums der Politikwissenschaften erreichen?

Bachelor, Diplom, Master

Welche beruflichen Perspektiven bietet die Politologie?

Einem Absolventen oder einer Absolventin der Politikwissenschaften bietet sich eine große Auswahl an Beschäftigungsmöglichkeiten. Sie fassen beispielsweise in staatlichen Institutionen wie den Ministerien von Bund und Ländern, Bibliotheken, Archiven oder Medien Fuß.

An welchen schulischen Einrichtungen wird ein Politologiestudium angeboten?

Aachen TH, Augsburg U, Bamberg U, Berlin FU, Hertie School of Governance Berlin, Berlin HU, Internationalen Hochschule Berlin, Bielefeld U, Bochum U, Bonn U, Bremen HS, Bremen Jacobs Universität, Bremen U, Chemnitz TU, Darmstadt TU, Dresden TU, Duisburg-Essen U, Düsseldorf U, Eichstätt-Ingolstadt U, Erfurt U, Erlangen-Nürnberg U, Flensburg U, Frankfurt (Oder) U, Frankfurt am Main U, Freiburg U, Zeppelin University Friedrichshafen, Gießen U, Göttingen U, Greifswald U, Fernuniversität Hagen, Halle-Wittenberg U, Hamburg U, Universität der Bundeswehr Hamburg, Hannover U, Harz HS, Heidelberg U, Hildesheim; Jena U, Kassel U, Fachhochschule für Verwaltung Kehl, Kiel U, Koblenz-Landau U, Köln U, Konstanz U, Leipzig U, Ludwigsburg FH Verwaltung und Finanzen, Lüneburg U, Magdeburg U, Mainz U, Mannheim U, Marburg U, Hochschule für Politik München, München U, Münster U, Osnabrück U, Passau U, Potsdam U, Regensburg U, Rostock U, Siegen U, Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer, Stuttgart U, Tübingen U, Vechta H, Wildau TFH, Würzburg U







Hochschulverzeichnis

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Bildungsnews

Immer mehr Jugendliche durch Cybermobbing bedroht

Cybermobbing wird ein wichtiges Thema auf der diesjährigen didacta in Hannover sein, unter anderem bei der Podiumsdiskussion “Erste Hilfe bei Cybermobbing”. Laut einer Forsa Studie aus dem vergangenen Jahr geben mehr als 30 Prozent der Jugendlichen in Deutschland an, schon einmal Opfer von Cybermobbing gewesen zu sein.

Wissenschaftsstandort Deutschland für Nachwuchsforscher unattraktiv

Laut einer Studie der Uni Jena prägen auch zehn Jahre nach Einführung der Juniorprofessur Unsicherheit und Unzufriedenheit die Lage des wissenschaftlichen Nachwuchses an deutschen Hochschulen. Die bisherigen Anläufe, die Lage der Postdoktoranten (Postdocs) zu verbessern, blieben ohne durchschlagenden Erfolg.

Zweifacher Uni-Abschluss boomt

Personalchefs werden immer anspruchsvoller und lassen sich von ein paar Auslandssemestern kaum noch überzeugen. Einen doppelten Abschluss an zwei Unis sehen sie dagegen gerne. Deutschlandweit gibt es inzwischen mehr als 500 so genannter Double-Degree-Programme.

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