Erfahrungsbericht zum Studiengang Journalistik/ Medienmanagement

von Juliane Aschenbrenner

Journalistik-/Medienmanagement-Studentin der HS Magdeburg-Stendal

3. Semester

Wie ist das Studium aufgebaut?

Das Studium an der Hochschule umfasst eine Regelstudienzeit von 6 Semestern, die mit dem Bachelor of Arts abgeschlossen wird. Einen Master dieser Studienrichtung gibt es (bisher) nicht.

Insgesamt gibt es 14 Modulgruppen, die sich in theoretische, als auch praktische Module aufteilen:

  • BWL und VWL
  • Recht
  • Medienwirtschaft
  • Medien und Gesellschaft
  • Mediengeschichte
  • Medienforschung und Psychologie
  • Grundlagen der Medienproduktion
  • Journalistische Grundlagen
  • Grundlagen der Gestaltung
  • Medienpraxis
  • Skill-Training
  • Sprache
  • Praktika
  • Bachelor-Arbeit

Im ersten Semester erhält man zunächst erst mal einen Einblick in die verschiedenen Medienbereiche sowie deren Instrumente. Inhalte des Stundenplans sind daher Journalistische Recherche, Bildgestaltung, Produkte/Märkte/Unternehmen, Kommunikations- und Medientheorie, Allgemeine BWL, Grundlagen deutsches Recht und Grundlagen der TV-Arbeit. Dazu kommen noch die sogenannten „Technikpässe“, mit denen wir anhand von Übungsstunden an das Arbeiten mit den Schnittprogrammen AVID und Final Cut Pro, einer Video- und Spiegelreflex-Kamera und einem Aufnahmegerät herangeführt werden. Nach erfolgreicher Absolvierung der Prüfung bekommen wir dann einen Stempel auf unseren Technikpass und sind somit befugt, bei Gebrauch der Technik diese in der hauseigenen Technik-Ausleihe abzuholen und zu benutzen. Allerdings sollte man während der Übungsstunden gründlich aufpassen und zuhören, da die gesamte Hochschule – und somit auch deren Technik – nicht versichert ist (es ist ratsam, für den Fall einer Beschädigung der Technik eine geeignete Versicherung abzuschließen).

Neben dem theoretischen und praktischen Einblick in die Welt der Medien, hat man als „Erstie“ weiterhin die Möglichkeit, in eine „Lehrredaktion“ reinzuschnuppern. Eine Lehrredaktion ist eine simulierte Redaktionsgemeinschaft, die aus Studierenden und in der Regel einem Dozenten besteht und in der man einen Einblick in die Arbeitsweise und den Arbeitsalltag im Berufsleben erhält. Dabei hat man die Wahl zwischen den Lehrredaktionen Hörfunk, TV, Print, Event, Web, PR und Fotografie. Ab dem zweiten Semester wird die Teilnahme an einer oder mehrerer dieser Lehrredaktionen Pflicht; als „Erstie“ bekommt man für sein „Reinschnuppern“ allerdings noch keine Credits.

Das erste Semester beginnt jeweils immer zum Wintersemester des Jahres im Oktober, die Prüfungszeit ist im Wintersemester auf den Februar angesetzt. Neben den typischen Klausuren bieten einige Dozenten allerdings auch Vorträge mit dazugehöriger Hausarbeit sowie sonstige Arbeits- und Leistungsnachweise als Prüfungsarbeit an. Man muss also nicht in jedem Modul eine Klausur schreiben – hat somit weniger zu lernen, dafür aber im Semester mehr Aufwand.

Das zweite Semester (Sommersemester), das Anfang April beginnt und Ende Juli endet, baut wie jedes Studium auf die Kenntnisse und Fähigkeiten des ersten Semesters auf. So werden aus den grundlagenreichen Modulen des ersten Semesters aufbaufähige neue Module, wie z.B. Darstellungsformen, Bildgestaltung mit der Kamera, internationale Medienwirtschaft, Öffentlichkeit und PR, Kosten- und Leistungsrechnung und Vertragsrecht Medien.

Obwohl der Studiengang Journalistik/Medienmanagement heißt, befassen sich die ersten beiden Semester vorrangig mit dem Erwerb journalistischer Kenntnisse. Allerdings wird ab dem dritten Semester der Schwerpunkt auf Journalistik oder Medienmanagement gelegt, so dass man sich Ende des zweiten Semesters entscheiden muss, ob man seine Vertiefungsrichtung auf den praktischen Journalistik- oder lieber auf den theoretischen Medienmanagement-Bereich legen möchte. Der Studiengang wird daher nach Interesse in die „Journalisten“ und „Medienmanager“ geteilt, man hat aber trotzdem noch gemeinsame Kurse mit dem gesamten Studiengang und muss zum Beispiel als angehender Medienmanager nicht befürchten im Theoretischen zu ertrinken.

Das vierte Semester ist ein komplettes Auslandssemester, sprich jeder ist mehr oder weniger gezwungen, entweder ein Auslandssemester an einer der weltweiten Partner-Universitäten der Hochschule zu absolvieren oder neue Erfahrungen durch ein Auslandspraktikum in einem Medienbetrieb zu sammeln. Im fünften Semester heißt es dann „Willkommen zurück“ und das Studium an der Hochschule nimmt seinen Betrieb wieder auf, ehe man sich im sechsten und letzten Semester mit seiner Bachelor-Arbeit befasst.

Bis zum Abschluss seines Studiums und zum Erwerb der vollen Credit-Punktzahl muss jeder Student insgesamt 24 Wochen Praktika-Tätigkeiten nachweisen können, zu denen aber das Auslandspraktikum schon angerechnet wird.

Außerdem gibt es Semesterferien, die von Ende Februar bis Anfang April (Abschluss des Wintersemesters) und von Ende Juli bis Anfang Oktober (Abschluss des Sommersemesters) gehen und genügend freie Zeit für die Absolvierung verschiedener Praktika bieten.

Warum eine Hochschule? – Vorteile des Studiums

Ich habe mich nach meinem Abitur im Juni 2009 gezielt nur bei (Fach-)Hochschulen beworben, da ich bei einem Studium an einer Universität die „Horrorvorstellung“ von  Anonymität, überfüllten Hörsälen und desinteressierten sowie nicht erreichbaren Dozenten hatte. Dass diese Vorstellung nicht immer der Realität entsprechen muss, war mir klar. Trotzdem fand ich die Idee des fachbezogenen Lernens in weitaus kleineren Seminargruppen und in „intimer“ Atmosphäre besser.

- Und ich bereue diesen Schritt nicht. In meinem Studiengang sind wir an die 70 Studenten, wobei der Frauenanteil wesentlich höher liegt als der der männlichen Studierenden. Die Zahl mag sich jetzt vielleicht auch groß anhören – in Wirklichkeit sind wir aber eine relativ gut überschaubare kleine Masse. Ebenfalls gefällt mir der Praxisbezug meines Studiums sehr. So verfügt der Fachbereich u.a. über ein Hörfunk- und TV-Studio mit dazugehöriger modernster Technik, Schnittsuiten zum Schneiden im AVID- oder Final Cut Pro-Programm, ein Fotolabor und Technik für Live-Übertragungen.

Neben dem Praxisbezug sind es auch die praxiserfahrenen Dozenten aus den verschiedensten Medienbereichen – in denen die meisten immer noch agieren – die uns bei Fragen oder Hilfestellungen immer zur Seite stehen bzw. per Mail Tag und Nacht erreichbar sind und somit zum vorwiegend reibungslosen Ablauf des Studiums beitragen.

An meinem Studium gefällt mir ebenfalls, dass der Studiengang Journalistik/Medienmanagement deutschlandweit der einzige ist, der so in dieser Kombination angeboten wird.

Außerdem ist das Studieren an einer Universität oder Fachhochschule in den neuen Bundesländern, zu denen ja auch Sachsen-Anhalt gehört, semestergebührenfrei. Meine Semesterausgaben belaufen sich auf 63,00 Euro, die das Semesterticket der Magdeburger Verkehrsbetriebe schon beinhalten.

Der Campus der Hochschule Magdeburg-Stendal befindet sich etwas außerhalb von der Magdeburger Innenstadt, im Herrenkrug, und war zu früheren Zeiten ursprünglich eine Militär- und Kasernenanlage. Das 200.000 Quadratkilometer große Gelände mit reichlich Platz und viel Grün hat den Charakter eines Parks und wurde jüngst zu Deutschlands zweitschönstem Campus gewählt.

Die Hochschule und der gesamte Campus verfügen über WLAN, das einem auch ermöglicht sich bei schönem Wetter mit seinem Laptop ins Grüne zu legen.

Ich habe im zweiten Semester die Lehrredaktion TV belegt, in der wir an einem Studentenmagazin arbeiteten, das jeden letzten Donnerstag im Monat im Offenen Kanal Magdeburg ausgestrahlt wurde. Dort mussten wir in unseren Sitzungen Themen-Ideen finden, diese dann filmisch und mit der Technik (Kamera, Mikrofon- und Ton-Angel etc.) umsetzen und zuletzt im Schnittraum schneiden und nachbereiten, was teilweise viel Zeit und Nerven in Anspruch nahm. Am Tag der Sendung hat dann jedes Mitglied der Redaktion im Studio des Offenen Kanals eine Position übernommen, wie z.B. Kameramann/-frau, MAZer, „Tontechniker“, Gästebetreuung und was sonst noch alles für eine Live-Sendung gebraucht wird. Man muss für das Studium also auch viel Zeit und Arbeitsaufwand in Anspruch nehmen und es kann sein, dass man auch mal an einem Sonntag im Schnittraum sitzt. Bis jetzt hat sich aber all der Stress und Aufwand immer gelohnt.

Sprachinteressierte haben an der Hochschule die Möglichkeit zwischen Spanisch, Russisch, Italienisch und Französisch zu wählen. Die Kurse sind kostenfrei und werden von Muttersprachlern unterrichtet.

Welche Voraussetzungen sollte ich mitbringen?

Ihr solltet vor allem Interesse an den Medien und dem aktuellen Zeitgeschehen haben und so oft wie möglich Zeitung lesen, um über das aktuelle Weltgeschehen informiert zu sein.

Wichtig ist auch ein kommunikatives und teamfähiges Wesen, da das Studium viele Gruppenarbeiten enthält. Weiterhin wichtig sind eine objektive sowie kritische Betrachtungsweise und ein (sehr) gutes Deutsch in Wort und Schrift.

Außerdem solltet ihr Zeit für studienrelevante Arbeiten einplanen.

… und sonst noch?

Magdeburg ist nicht mit Berlin zu vergleichen, trotzdem hat es als eine Studentenstadt Einiges zu bieten, wie zum Beispiel viele Bars, Kneipen, Studentenclubs und auch Kultur – das Studentenleben kommt dort also nicht zu kurz. ;-)
von Juliane Aschenbrenner

Journalistik-/Medienmanagement-Studentin der HS Magdeburg-Stendal

3. Semester

Wie ist das Studium aufgebaut?

Das Studium an der Hochschule umfasst eine Regelstudienzeit von 6 Semestern, die mit dem Bachelor of Arts abgeschlossen wird. Einen Master dieser Studienrichtung gibt es (bisher) nicht.

Insgesamt gibt es 14 Modulgruppen, die sich in theoretische, als auch praktische Module aufteilen:

  • BWL und VWL
  • Recht
  • Medienwirtschaft
  • Medien und Gesellschaft
  • Mediengeschichte
  • Medienforschung und Psychologie
  • Grundlagen der Medienproduktion
  • Journalistische Grundlagen
  • Grundlagen der Gestaltung
  • Medienpraxis
  • Skill-Training
  • Sprache
  • Praktika
  • Bachelor-Arbeit

Im ersten Semester erhält man zunächst erst mal einen Einblick in die verschiedenen Medienbereiche sowie deren Instrumente. Inhalte des Stundenplans sind daher Journalistische Recherche, Bildgestaltung, Produkte/Märkte/Unternehmen, Kommunikations- und Medientheorie, Allgemeine BWL, Grundlagen deutsches Recht und Grundlagen der TV-Arbeit. Dazu kommen noch die sogenannten „Technikpässe“, mit denen wir anhand von Übungsstunden an das Arbeiten mit den Schnittprogrammen AVID und Final Cut Pro, einer Video- und Spiegelreflex-Kamera und einem Aufnahmegerät herangeführt werden. Nach erfolgreicher Absolvierung der Prüfung bekommen wir dann einen Stempel auf unseren Technikpass und sind somit befugt, bei Gebrauch der Technik diese in der hauseigenen Technik-Ausleihe abzuholen und zu benutzen. Allerdings sollte man während der Übungsstunden gründlich aufpassen und zuhören, da die gesamte Hochschule – und somit auch deren Technik – nicht versichert ist (es ist ratsam, für den Fall einer Beschädigung der Technik eine geeignete Versicherung abzuschließen).

Neben dem theoretischen und praktischen Einblick in die Welt der Medien, hat man als „Erstie“ weiterhin die Möglichkeit, in eine „Lehrredaktion“ reinzuschnuppern. Eine Lehrredaktion ist eine simulierte Redaktionsgemeinschaft, die aus Studierenden und in der Regel einem Dozenten besteht und in der man einen Einblick in die Arbeitsweise und den Arbeitsalltag im Berufsleben erhält. Dabei hat man die Wahl zwischen den Lehrredaktionen Hörfunk, TV, Print, Event, Web, PR und Fotografie. Ab dem zweiten Semester wird die Teilnahme an einer oder mehrerer dieser Lehrredaktionen Pflicht; als „Erstie“ bekommt man für sein „Reinschnuppern“ allerdings noch keine Credits.

Das erste Semester beginnt jeweils immer zum Wintersemester des Jahres im Oktober, die Prüfungszeit ist im Wintersemester auf den Februar angesetzt. Neben den typischen Klausuren bieten einige Dozenten allerdings auch Vorträge mit dazugehöriger Hausarbeit sowie sonstige Arbeits- und Leistungsnachweise als Prüfungsarbeit an. Man muss also nicht in jedem Modul eine Klausur schreiben – hat somit weniger zu lernen, dafür aber im Semester mehr Aufwand.

Das zweite Semester (Sommersemester), das Anfang April beginnt und Ende Juli endet, baut wie jedes Studium auf die Kenntnisse und Fähigkeiten des ersten Semesters auf. So werden aus den grundlagenreichen Modulen des ersten Semesters aufbaufähige neue Module, wie z.B. Darstellungsformen, Bildgestaltung mit der Kamera, internationale Medienwirtschaft, Öffentlichkeit und PR, Kosten- und Leistungsrechnung und Vertragsrecht Medien.

Obwohl der Studiengang Journalistik/Medienmanagement heißt, befassen sich die ersten beiden Semester vorrangig mit dem Erwerb journalistischer Kenntnisse. Allerdings wird ab dem dritten Semester der Schwerpunkt auf Journalistik oder Medienmanagement gelegt, so dass man sich Ende des zweiten Semesters entscheiden muss, ob man seine Vertiefungsrichtung auf den praktischen Journalistik- oder lieber auf den theoretischen Medienmanagement-Bereich legen möchte. Der Studiengang wird daher nach Interesse in die „Journalisten“ und „Medienmanager“ geteilt, man hat aber trotzdem noch gemeinsame Kurse mit dem gesamten Studiengang und muss zum Beispiel als angehender Medienmanager nicht befürchten im Theoretischen zu ertrinken.

Das vierte Semester ist ein komplettes Auslandssemester, sprich jeder ist mehr oder weniger gezwungen, entweder ein Auslandssemester an einer der weltweiten Partner-Universitäten der Hochschule zu absolvieren oder neue Erfahrungen durch ein Auslandspraktikum in einem Medienbetrieb zu sammeln. Im fünften Semester heißt es dann „Willkommen zurück“ und das Studium an der Hochschule nimmt seinen Betrieb wieder auf, ehe man sich im sechsten und letzten Semester mit seiner Bachelor-Arbeit befasst.

Bis zum Abschluss seines Studiums und zum Erwerb der vollen Credit-Punktzahl muss jeder Student insgesamt 24 Wochen Praktika-Tätigkeiten nachweisen können, zu denen aber das Auslandspraktikum schon angerechnet wird.

Außerdem gibt es Semesterferien, die von Ende Februar bis Anfang April (Abschluss des Wintersemesters) und von Ende Juli bis Anfang Oktober (Abschluss des Sommersemesters) gehen und genügend freie Zeit für die Absolvierung verschiedener Praktika bieten.

Warum eine Hochschule? – Vorteile des Studiums

Ich habe mich nach meinem Abitur im Juni 2009 gezielt nur bei (Fach-)Hochschulen beworben, da ich bei einem Studium an einer Universität die „Horrorvorstellung“ von Anonymität, überfüllten Hörsälen und desinteressierten sowie nicht erreichbaren Dozenten hatte. Dass diese Vorstellung nicht immer der Realität entsprechen muss, war mir klar. Trotzdem fand ich die Idee des fachbezogenen Lernens in weitaus kleineren Seminargruppen und in „intimer“ Atmosphäre besser.

- Und ich bereue diesen Schritt nicht. In meinem Studiengang sind wir an die 70 Studenten, wobei der Frauenanteil wesentlich höher liegt als der der männlichen Studierenden. Die Zahl mag sich jetzt vielleicht auch groß anhören – in Wirklichkeit sind wir aber eine relativ gut überschaubare kleine Masse. Ebenfalls gefällt mir der Praxisbezug meines Studiums sehr. So verfügt der Fachbereich u.a. über ein Hörfunk- und TV-Studio mit dazugehöriger modernster Technik, Schnittsuiten zum Schneiden im AVID- oder Final Cut Pro-Programm, ein Fotolabor und Technik für Live-Übertragungen.

Neben dem Praxisbezug sind es auch die praxiserfahrenen Dozenten aus den verschiedensten Medienbereichen – in denen die meisten immer noch agieren – die uns bei Fragen oder Hilfestellungen immer zur Seite stehen bzw. per Mail Tag und Nacht erreichbar sind und somit zum vorwiegend reibungslosen Ablauf des Studiums beitragen.

An meinem Studium gefällt mir ebenfalls, dass der Studiengang Journalistik/Medienmanagement deutschlandweit der einzige ist, der so in dieser Kombination angeboten wird.

Außerdem ist das Studieren an einer Universität oder Fachhochschule in den neuen Bundesländern, zu denen ja auch Sachsen-Anhalt gehört, semestergebührenfrei. Meine Semesterausgaben belaufen sich auf 63,00 Euro, die das Semesterticket der Magdeburger Verkehrsbetriebe schon beinhalten.

Der Campus der Hochschule Magdeburg-Stendal befindet sich etwas außerhalb von der Magdeburger Innenstadt, im Herrenkrug, und war zu früheren Zeiten ursprünglich eine Militär- und Kasernenanlage. Das 200.000 Quadratkilometer große Gelände mit reichlich Platz und viel Grün hat den Charakter eines Parks und wurde jüngst zu Deutschlands zweitschönstem Campus gewählt.

Die Hochschule und der gesamte Campus verfügen über WLAN, das einem auch ermöglicht sich bei schönem Wetter mit seinem Laptop ins Grüne zu legen.

Ich habe im zweiten Semester die Lehrredaktion TV belegt, in der wir an einem Studentenmagazin arbeiteten, das jeden letzten Donnerstag im Monat im Offenen Kanal Magdeburg ausgestrahlt wurde. Dort mussten wir in unseren Sitzungen Themen-Ideen finden, diese dann filmisch und mit der Technik (Kamera, Mikrofon- und Ton-Angel etc.) umsetzen und zuletzt im Schnittraum schneiden und nachbereiten, was teilweise viel Zeit und Nerven in Anspruch nahm. Am Tag der Sendung hat dann jedes Mitglied der Redaktion im Studio des Offenen Kanals eine Position übernommen, wie z.B. Kameramann/-frau, MAZer, „Tontechniker“, Gästebetreuung und was sonst noch alles für eine Live-Sendung gebraucht wird. Man muss für das Studium also auch viel Zeit und Arbeitsaufwand in Anspruch nehmen und es kann sein, dass man auch mal an einem Sonntag im Schnittraum sitzt. Bis jetzt hat sich aber all der Stress und Aufwand immer gelohnt.

Sprachinteressierte haben an der Hochschule die Möglichkeit zwischen Spanisch, Russisch, Italienisch und Französisch zu wählen. Die Kurse sind kostenfrei und werden von Muttersprachlern unterrichtet.

Welche Voraussetzungen sollte ich mitbringen?

Ihr solltet vor allem Interesse an den Medien und dem aktuellen Zeitgeschehen haben und so oft wie möglich Zeitung lesen, um über das aktuelle Weltgeschehen informiert zu sein.

Wichtig ist auch ein kommunikatives und teamfähiges Wesen, da das Studium viele Gruppenarbeiten enthält. Weiterhin wichtig sind eine objektive sowie kritische Betrachtungsweise und ein (sehr) gutes Deutsch in Wort und Schrift.

Außerdem solltet ihr Zeit für studienrelevante Arbeiten einplanen.

… und sonst noch?

Magdeburg ist nicht mit Berlin zu vergleichen, trotzdem hat es als eine Studentenstadt Einiges zu bieten, wie zum Beispiel viele Bars, Kneipen, Studentenclubs und auch Kultur – das Studentenleben kommt dort also nicht zu kurz. ;-)







Hochschulverzeichnis

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Just-Study Magazin

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