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	<title>Studienplatzklage, Fernstudium, Studium, Ausbildung, Studieren</title>
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		<title>Immer mehr Jugendliche durch Cybermobbing bedroht</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 09:43:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Renz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildungsnews]]></category>

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		<description><![CDATA[Cybermobbing wird ein wichtiges Thema auf der diesjährigen didacta in Hannover sein, unter anderem bei der Podiumsdiskussion "Erste Hilfe bei Cybermobbing". Laut einer Forsa Studie aus dem vergangenen Jahr geben mehr als 30 Prozent der Jugendlichen in Deutschland an, schon einmal Opfer von Cybermobbing gewesen zu sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.just-study.com/aktuelle_meldungen/berlin-mathe-studium-erstmalig-nc-frei/attachment/fotolia_26950083_xs/" rel="attachment wp-att-10433"><img class="alignleft size-medium wp-image-10433" src="http://www.just-study.com/wp-content/uploads/2011/08/Fotolia_26950083_XS-300x225.jpg" alt="" width="162" height="122" /></a>03.02.2012</p>
<h3>Cybermobbing wird ein wichtiges Thema auf der diesjährigen didacta in Hannover sein, unter anderem bei der Podiumsdiskussion &#8220;Erste Hilfe bei Cybermobbing&#8221;. Laut einer Forsa Studie aus dem vergangenen Jahr geben mehr als 30 Prozent der Jugendlichen in Deutschland an, schon einmal Opfer von Cybermobbing gewesen zu sein.<span id="more-14926"></span></h3>
<p>16 Prozent der Opfer sahen sich im Internet oder übers Handy direkt bedroht, beleidigt oder mit falschen Vorwürfen konfrontiert. Die Internetidentität jedes Zehnten wurde missbraucht. Die meisten Betroffenen waren verärgert, viele fühlten sich verletzt oder empfanden Hilflosigkeit. Cybermobbing kann dramatische Folgen haben. Erschwerend kommt hinzu, das die Täter aus dem vermeintlich rechtsfreien Raum &#8220;Internet&#8221; heraus agieren und dabei weitgehend anonym bleiben. Interessant ist die Tatsache, dass es beim Cybermobbing regionale Unterschiede gibt. In Norddeutschland wurden bereits 38 Prozent der zwischen 14 und 20-Jährigen Mobbingopfer im Netz. Damit liegen die Jugendlichen aus dieser Region im bundesweiten Vergleich an erster Stelle.</p>
<p>Das Bundesfamilienministerium hat sogar eine Seite im Internet zu diesem Problem eingerichtet. Und die Europäische Union hat im Rahmen des Projekts CyberTraining ein spezielles E-Book entwickelt, das Kurse für Eltern, Lehrkräfte und Jugendliche beinhaltet. Viele Experten wie der freie Journalist Marcus Lüpke, Lehrer und bis 2011 Mitarbeiter der Medienberatung des Landes Niedersachsen, sind allerdings der Meinung, dass Themen wie Cybermobbing nicht nur mit geballter Medienkompetenz begegnet werden können. Die Vermittlung von Grundwerten wie Toleranz, Empathie und Respekt sind unumgänglich. Dennoch sind Eltern und Lehrer ohne eine gewisse Medienkompetenz nicht ausreichend handlungsfähig.</p>
<p>Positiv ist, dass sich die Bildungslandschaft momentan bewegt, in Person von Medienpädagogen und den Verantwortlichen der Länder, die zukunftsorientiert arbeiten und Konzepte auf den Weg bringen. Hier gibt es Lüpke zufolge leider sehr starke Unterschiede zwischen den Bundesländern. So gibt es Schulen, die besonders gut mit Technik und Personal ausgestattet sind, während andere nicht einmal einen gut ausgestatteten Computerarbeitsraum vorweisen können. Viele Schulen statten sich mit aktueller Technik aus, ohne die Lehrkräfte vor Ort ausreichend zu schulen. Genügend Lehrkräfte klammern das Thema &#8220;Neue Medien&#8221; im Unterricht einfach aus, weil sie sich nicht damit auskennen. Außerdem passiert es, dass die erzieherische Verantwortung für den verantwortlichen Umgang mit Themen wie Social Media entweder nur zu Hause oder nur in der Schule übernommen wird.</p>
<p>Dabei gibt es für Eltern und Lehrer relativ simple Maßnahmen, Cybermobbing erfolgreich zu begegnen: Schon indem sie sich über gängige Informations- und Hilfesysteme informieren und das Thema Cybermobbing an einem Elternabend thematisieren, ist ein großer Schritt getan. Im Bedarfsfall sollten sie offensiv an das Problem und die beteiligten Personen herantreten. Sehr effektiv ist es auch, wenn Lehrer Medienkompetenz im Unterricht vermitteln und Schüler damit aktivieren. Entscheidend ist nicht zuletzt, dass potenzielle Täter früh erkannt werden und alle Beteiligten gegensteuern können. Ein typischer Täter ist oftmals selbst Opfer gewesen und besitzt ein gering ausgeprägtes Selbstbewusstsein. Oft stehen sie auch unter Druck vom Elternhaus und nutzen die Mobbingmöglichkeit als Ventil, um Aggressionen abzubauen. Zudem ist die Tatsache, dass Jugendliche von überall her über Internet quasi anonym mobben können, besonders reizvoll und senkt die Hemmschwelle.</p>
<p>Wenn es zu Mobbing kommt, empfiehlt Lüpke folgendes Verhalten: Nicht verstecken und so schnell wie möglich reagieren! Es gibt immer Lehrkräfte, Eltern oder Freunde, denen sich der Betroffene anvertrauen kann. Wenn sich nichts bessert, gilt es zusammen mit den Lehrern die Polizei einzuschalten. Hier ist das Thema Cybermobbing bekannt, denn es zählt zu einer Straftat!</p>
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		<title>Wissenschaftsstandort Deutschland für Nachwuchsforscher unattraktiv</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 22:51:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Renz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildungsnews]]></category>

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		<description><![CDATA[Laut einer Studie der Uni Jena prägen auch zehn Jahre nach Einführung der Juniorprofessur Unsicherheit und Unzufriedenheit die Lage des wissenschaftlichen Nachwuchses an deutschen Hochschulen. Die bisherigen Anläufe, die Lage der Postdoktoranten (Postdocs) zu verbessern, blieben ohne durchschlagenden Erfolg. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.just-study.com/aktuelle_meldungen/nrw-verzeichnet-absolventen-rekord/attachment/fotolia_26696568_xs/" rel="attachment wp-att-10431"><img class="alignleft size-medium wp-image-10431" src="http://www.just-study.com/wp-content/uploads/2011/07/Fotolia_26696568_XS-300x225.jpg" alt="" width="180" height="135" /></a>31.01.2012</p>
<h3>Laut einer Studie der Uni Jena prägen auch zehn Jahre nach Einführung der Juniorprofessur Unsicherheit und Unzufriedenheit die Lage des wissenschaftlichen Nachwuchses an deutschen Hochschulen. Die bisherigen Anläufe, die Lage der Postdoktoranten (Postdocs) zu verbessern, blieben ohne durchschlagenden Erfolg. <span id="more-14888"></span></h3>
<p>Ursprünglich legte das Bundesforschungsministerium die von ihr geförderte Juniorprofessur auf 6000 Stellen aus. Das Programm kam jedoch nie über 800 Teilnehmer hinaus, erst zwischen 2009 und 2010 stieg die Zahl der Juniorprofessuren um etwa 24 Prozent auf 1236. Die hohen Erwartungen konnte das Programm nicht erfüllen. Die von der Universität Jena erstellte Studie &#8220;Analysen und Empfehlungen zur Situation von Postdoktoranden&#8221; stellt nun fest, dass Postdocs häufig befristet mit kurzen Verträgen arbeiten, ungewisse Karriereperspektiven haben und der Frauenanteil mit jeder Qualifizierungsstufe sinkt. Die jungen Wissenschaftler sind zunehmend unzufrieden und fühlen sich schlecht betreut.</p>
<p>In einem Bericht forderte das Ministerium schon 2008 eine bessere Planbarkeit der Wissenschaftskarrieren und eine Verbesserung der Nachhaltigkeit von Förderprogrammen. Darauf aufbauend hat die RWTH Aachen mit Zuschüssen des Bundesforschungsministeriums im Internet die Informationsplattform für Postdocs, kisswin.de, geschaffen. Es gibt zwar eine Fülle von Stipendien der Europäischen Union (EU), der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und von Stiftungen. Allerdings schaffen es viel zu wenige Hochschulen, feste Stellen und Förderfonds für junge Forscher einzurichten. Hochschulforscher plädieren deshalb für eine Neuauflage der Juniorprofessoren-Förderung und fordern ebenso wie die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) von der Politik und den Hochschulleitungen, Arbeitsplätze an den Hochschulen auf Dauer attraktiver zu machen. Dazu seien familiengerechtere Arbeitsbedingungen, Frauenförderprogramme, Betreuungsangebote und Weiterbildungsprogramme nötig. Hilfreich wäre der Studie zufolge die Möglichkeit, wenn junge Wissenschaftler an die eigene Hochschule berufen werden. Mit speziellen Überbrückungsfonds könnten Hochschulen für Nachwuchsforscher mehr und bessere Drittmittelstellen schaffen. Derartige Fonds gibt es an der Uni Jena bereits.</p>
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		<title>Zweifacher Uni-Abschluss boomt</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 12:13:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Renz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildungsnews]]></category>

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		<description><![CDATA[Personalchefs werden immer anspruchsvoller und lassen sich von ein paar Auslandssemestern kaum noch überzeugen. Einen doppelten Abschluss an zwei Unis sehen sie dagegen gerne. Deutschlandweit gibt es inzwischen mehr als 500 so genannter Double-Degree-Programme.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.just-study.com/ausland/attachment/europa/" rel="attachment wp-att-10485"><img class="alignleft size-medium wp-image-10485" src="http://www.just-study.com/wp-content/uploads/2011/08/Kleine-Flaggen-300x199.jpg" alt="" width="180" height="119" /></a>28.01.2012</p>
<h3>Personalchefs werden immer anspruchsvoller und lassen sich von ein paar Auslandssemestern kaum noch überzeugen. Einen doppelten Abschluss an zwei Unis sehen sie dagegen gerne. Deutschlandweit gibt es inzwischen mehr als 500 so genannter Double-Degree-Programme.<span id="more-14870"></span></h3>
<p>Bei diesen Studiengängen bleiben die Studierenden während des gesamten Studiums an zwei Hochschulen immatrikuliert. Matthias Kuder vom Center for International Cooperation der Freien Universität Berlin vermutet, dass die Anzahl dieser Studiengänge, die einen Auslandsaufenthalt im Studium fest integriert haben, noch stark zunehmen. Am meisten verbreitet sind die doppelten Abschlüsse in den Wirtschafts-, Ingenieur- und Sozialwissenschaften. Studierende erhoffen sich dadurch bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Da ein Double-Degree-Studium meist höhere Anforderungen an die Studenten stellt, ist dieser Abschluss viel höher angesehen. Ein Auslandsaufenthalt macht einen größeren Eindruck, wenn man das Abschlusszeugnis einer ausländischen Universität vorweisen kann. Studierende verlieren zudem durch den Auslandaufenthalt keine Zeit. Ebenfalls kann dieser Abschluss helfen, im Ausland einen Job zu finden. Nach Aussage von Studenten, ist das Studium zwar recht hektisch, aber es besteht auch die Chance, viele neue Leute kennen zu lernen und ungewöhnliche Erfahrungen zu machen.</p>
<p>Die größte Schwierigkeit für Studenten ist, dass sie einen Platz für die begehrten neuen Programme bekommen. Entscheidend ist jedoch nicht die Abiturnote, sondern Interesse und Engagement. Es sind vor allem Studierende im Vorteil, die sich während der Schulzeit  schon irgendwo eingebracht haben. Wer sich für einen Studiengang mit Double-Degree interessiert, sollte sich im Vorfeld genau informieren, wie das Wunsch-Studium aufgebaut ist. Angehende Studenten sollten prüfen, ob sie an beiden Hochschulen einen vollwertigen Abschluss erhalten. Empfehlenswert ist es, sich zwei oder drei Unis anzuschauen und sich nicht gleich auf einen Studiengang mit Double-Degree festzulegen.</p>
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		<title>20 Studienplätze an Uni Mainz erstritten</title>
		<link>http://www.just-study.com/entscheidungen-zur-studienplatzklage/20-studienplatze-an-uni-mainz-erstritten/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 17:12:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidungen zur Studienplatzklage]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Anwälte der Uni Mainz haben sich am 19. Dezember 2011 mit den Anwälten der Studienplatzkläger im Studiengang Psychologie auf die Festsetzung von 20 Studienplätzen geeinigt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Anwälte der Uni Mainz haben sich am 19. Dezember 2011 mit den Anwälten der Studienplatzkläger im Studiengang Psychologie auf die Festsetzung von 20 Studienplätzen geeinigt. Diese 20 Plätze werden nun unter den Klägern verlost.</p>
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		</item>
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		<title>Studienplatzklage erfolgreich: 11 Plätze an TU Dresden gefunden</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 17:07:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Norman</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entscheidungen zur Studienplatzklage]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Verwaltungsgericht Dresden hat am 5. Dezember 2011 beschlossen, dass die TU Dresden 11 zusätzliche Studienplätze im Fach Humanmedizin im 1. Semester zur Verfügung stellen muss.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Verwaltungsgericht Dresden hat am 5. Dezember 2011 beschlossen, dass die TU Dresden 11 zusätzliche Studienplätze im Fach Humanmedizin im 1. Semester zur Verfügung stellen muss.</p>
<p>Diese Plätze werden nun unter den Klägern verlost. Wenn ihr hier geklagt habt, fragt am besten euren Anwalt, ob ihr einen Studienplatz bekommt.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wartet auf Medizinstudenten künftig ein Turbo-Studium?</title>
		<link>http://www.just-study.com/aktuelle_meldungen/wartet-auf-medizinstudenten-kunftig-ein-turbo-studium/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 12:29:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Renz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildungsnews]]></category>

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		<description><![CDATA[Die EU-Kommission schlägt vor, die europaweit geltenden Mindestdauer des Medizinstudiums bei unveränderter Unterrichtszeit um ein Jahr zu verkürzen. Diese vorgeschlagene Verdichtung des Medizinstudiums gefällt dem Verein Deutsche Hochschulmedizin gar nicht – er hält den Vorschlag für nicht umsetzbar. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.just-study.com/ausbildung-beruf/attachment/pretty-charming-lady-holding-books-in-library/" rel="attachment wp-att-10483"><img class="alignleft size-medium wp-image-10483" src="http://www.just-study.com/wp-content/uploads/2011/08/Studentin-mit-B%C3%BCchern-300x225.jpg" alt="" width="162" height="122" /></a>25.01.2012</p>
<h3>Die EU-Kommission schlägt vor, die europaweit geltenden Mindestdauer des Medizinstudiums bei unveränderter Unterrichtszeit um ein Jahr zu verkürzen. Diese vorgeschlagene Verdichtung des Medizinstudiums gefällt dem Verein Deutsche Hochschulmedizin gar nicht – er hält den Vorschlag für nicht umsetzbar. <span id="more-14854"></span></h3>
<p>Die Verantwortlichen befürchten bei einer Studienzeit von fünf Jahren die Zunahme des  wöchentlichen Lern- und Lehraufwands um 25 Prozent. Dies würde zu einer enormen Zusatzbelastung für Studierende und Dozenten führen. Professor Dieter Bitter-Suermann, Präsident des Medizinischen Fakultätentages rechnen vor: „Von den 5.500 Mindeststunden, die an einer Universität geleistet werden, entfallen 1.920 Ausbildungsstunden auf das Praktische Jahr. Wenn Brüssel nun ein Studienjahr streichen will, müssten die weiteren 3.580 Stunden künftig in vier Jahren bewältigt werden.“ Der Stress im Studium würde demnach zunehmen und die Zeiten für Prüfungsvorbereitungen und Wiederholungen abnehmen. Zumal die Länder Prüfungszeiten immer noch nicht als Unterricht für jede Semesterwochenstunde anerkennen. In letzter Konsequenz wird es zu mehr Studienabbrüchen kommen.</p>
<p>Abgesehen davon sind Qualitätseinbußen unvermeidlich: Denn mehr Stoff in weniger Zeit ließe den Unterricht in Kleingruppen nicht mehr zu und eine Knappheit der nötigen Räume wäre vorprogrammiert. Deutschland ist laut der Deutschen Hochschulmedizin gut beraten, seine bisher qualitativ hochwertige Lehre für Mediziner nicht durch die EU verwässern zu lassen. Leiden würde auch die wissenschaftliche Ausbildung, denn für ein akademisches Selbststudium hätten die meisten Studierenden keine Zeit mehr. Wer allerdings nicht eigenständig wissenschaftliche Methoden lernt, kann als Arzt auch nicht den schnellen medizinischen Fortschritt angemessen bewerten. Rüdiger Strehl, Generalsekretär des Verbands der Universitätskliniken, warnt bei der Verdichtung des Medizinstudiums vor einer langfristigen Abnahme der Versorgungsqualität.</p>
<p>Zudem müssten die Hochschulen die Ausbildung praktischer Fähigkeiten kürzen, da keine Spielräume für die Pflegepraktika und Famulaturen mehr blieben. Diese Ausbildungsabschnitte dürfen bei der Stundenberechnung nach der Ärztlichen Approbationsordnung nicht mitgerechnet werden. Letztlich wollen Experten vor allem eine soziale Selektion vermeiden; lernschwächere Schüler fallen beim neuen EU-Vorschlag durchs Raster. Und finanzschwache Studenten hätten viel zu wenig Zeit, für ihr Studium genügend Geld zu verdienen.</p>
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		</item>
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		<title>Vierter Eurostudent-Report deckt Defizite auf</title>
		<link>http://www.just-study.com/aktuelle_meldungen/vierter-eurostudent-report-deckt-defizite-auf/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 17:27:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Renz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildungsnews]]></category>

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		<description><![CDATA[In Deutschland ist der Bildungsaufstieg besonders schwer: Nur zwei Prozent der Studenten kommen aus Elternhäusern mit niedrigem Bildungshintergrund. Dagegen haben mehr als zwei Drittel der Studierenden einen Vater oder eine Mutter mit akademischem Abschluss. Und es ist nicht der einzige Schwachpunkt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.just-study.com/aktuelle_meldungen/unzufriedene-studenten-machen-wieder-alarm/attachment/news/" rel="attachment wp-att-14185"><img class="alignleft size-medium wp-image-14185" src="http://www.just-study.com/wp-content/uploads/2011/11/News_XS-300x200.jpg" alt="" width="146" height="97" /></a>23.01.2012</p>
<h3>In Deutschland ist der Bildungsaufstieg besonders schwer: Nur zwei Prozent der Studenten kommen aus Elternhäusern mit niedrigem Bildungshintergrund. Dagegen haben mehr als zwei Drittel der Studierenden einen Vater oder eine Mutter mit akademischem Abschluss. Und es ist nicht der einzige Schwachpunkt.<span id="more-14833"></span></h3>
<p>Im Vergleich von 25 europäischen Staaten bildet die Bundesrepublik in punkto sozialer Förderung zusammen mit Kroatien, Polen, Lettland und der Slowakei das Schlusslicht. Von den Eurostudent-Staaten gelingt es Portugal und der Türkei am besten, Kinder aus bildungsfernen Elternhäusern an ihre Hochschulen zu bringen: In beiden Staaten macht ihr Anteil mit 45 Prozent fast die Hälfte aller Studenten aus. Umgekehrt zählt Deutschland zu den Staaten, in denen es nahezu als normal gilt, dass Kinder aus akademischen Elternhäusern auch selbst ein Studium absolvieren. Insgesamt haben 69 Prozent der Studierenden Eltern mit Hochschulabschluss. Lediglich in Dänemark liegt dieser Anteil bei 79 Prozent und ist damit noch höher.</p>
<p>In fast allen Staaten gehen Studierende mit hohem Bildungshintergrund deutlich häufiger als jene aus bildungsfernen Elternhäusern für einen Studienabschnitt ins Ausland. Besonders ausgeprägt ist diese Tatsache beispielsweise in Dänemark, Spanien oder Italien. Deutschland und Schweden stellen hier eine Ausnahme dar: Die Beteiligung der beiden Studentengruppen am Auslandsstudium unterscheidet sich nur geringfügig. Deutsche Studierende mit BAföG-Anspruch können ihre Förderung von Studienbeginn an auch im europäischen Ausland und der Schweiz in Anspruch nehmen. Aus Sicht der Studierenden sind die finanziellen Mehrbelastungen europaweit das größte Hindernis für ein Auslandsstudium. Ein erwarteter Zeitverlust im Studium stellt in Deutschland den zweitgrößten Hinderungsgrund dar.</p>
<p>In den meisten Eurostudent-Ländern, darunter auch Deutschland, ist für Studierende, die nicht im Elternhaus wohnen, das Erwerbseinkommen die bedeutendste Einnahmequelle. Diese Studenten sind mit 28 Jahren im Vergleich zu 23 Jahren durchschnittlich deutlich älter als ihre Kommilitonen. In einigen Ländern wie Polen, Spanien oder der Türkei kann diese Studentengruppe vor allem auf die finanzielle Unterstützung der Familie oder des Partners bauen. In Frankreich, England, der Niederlande und Schweden stellt die staatliche Förderung den größten Anteil im schmalen Budget der Studenten. Auch in Deutschland liegt die staatliche Unterstützung mit 52 Prozent deutlich über dem Mittel der Eurostudent-Länder. Allerdings werden mit 30 Prozent aller Studierenden auch nur unterdurchschnittlich viele gefördert. In den nordischen Ländern sieht man die Studierenden als erwachsene Personen an und fördert sie unabhängig vom Elterneinkommen.</p>
<p>Für das politische Ziel &#8220;Lebenslanges Lernen&#8221; gibt der Bericht einen großen Steigerungsbedarf vor, denn an deutschen Hochschulen beträgt das Durchschnittsalter der Studenten lediglich 24 Jahre. Nur 7 Prozent der Männer und Frauen sind älter als 30 Jahre, was im internationalen Vergleich relativ wenig ist. In Norwegen, England, Portugal, Österreich und Dänemark stellen die über 30-Jährigen zwischen 20 Prozent und damit fast ein Drittel der Studentenschaft. Für den Eurostudent-Report sind zwischen 2008 und 2010 mehr als 200 000 einheimische Studierende in 25 Ländern auf Basis eines übereinstimmenden Fragebogens einbezogen worden.</p>
<p>Nach den in der 19. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks (DSW) verwendeten Kriterien haben im Übrigen 15 Prozent der Studierenden in Deutschland eine &#8220;niedrige soziale Herkunft&#8221;. Dabei berücksichtigt die Erhebung nicht nur den Schulabschluss, sondern bezieht ebenfalls den ausgeübten Beruf mit ein.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Niederlande will Studentenstrom eindämmen</title>
		<link>http://www.just-study.com/aktuelle_meldungen/niederlande-will-studentenstrom-eindammen/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 16:57:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Renz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildungsnews]]></category>

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		<description><![CDATA[24.000 deutsche Studenten sind an Universitäten in den Niederlanden eingeschrieben und bilden die größte Gruppe ausländischer Studenten. Die Regierung in Den Haag will nun strengere Zulassungskriterien für ausländische Bewerber einführen und die deutsche Regierung an den Kosten beteiligen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.just-study.com/aktuelle_meldungen/deutsche-studierende-bevorzugen-master-abschluss-im-ausland/attachment/fotolia_21430259_xs/" rel="attachment wp-att-10428"><img class="alignleft size-medium wp-image-10428" src="http://www.just-study.com/wp-content/uploads/2011/08/Fotolia_21430259_XS-300x225.jpg" alt="" width="130" height="97" /></a>21.01.2012</p>
<h3>24.000 deutsche Studenten sind an Universitäten in den Niederlanden eingeschrieben und bilden die größte Gruppe ausländischer Studenten. Die Regierung in Den Haag will nun strengere Zulassungskriterien für ausländische Bewerber einführen und die deutsche Regierung an den Kosten beteiligen. <span id="more-14822"></span></h3>
<p>Jahr für Jahr kommen rund 2000 neue Gaststudenten hinzu. Bei deutschen Studieninteressenten ist besonders beliebt, dass es dort kaum Numerus Clausus-Beschränkungen gibt und bei den gefragten Studiengängen Psychologie und Medizin ausgelost wird. Die Hochschulausbildung ist mittlerweile internationaler geworden. Eine Bewegung findet dabei hauptsächlich von großen in kleine Staaten statt. In den Niederlanden bilden sich einige kritische Stimmen zu Wort: Denn für jeden Studenten bekommen die niederländischen Hochschulen 6000 Euro vom Staat &#8211; allein für die deutschen Studenten gibt Holland so 144 Millionen Euro pro Jahr aus.</p>
<p>Kompensieren wollte man diese Summe durch niederländische Studenten, die im Ausland studieren &#8211; leider sind dies viel zu wenig. Um die Belastung verringern zu können, sollen die Gebühren künftig kostendeckend sein.<br />
Die Hochschulen sollen schärfere Zulassungsbeschränkungen anwenden und bei der Auswahl von Studierenden mehr Handlungsspielraum bekommen. Einzelne Universitäten wählen ihre Studenten bisher meist nicht selbst aus. Vorgesehen ist außerdem ein Werbungsstopp für deutsche Studenten.</p>
<p>Eine Sprecherin des deutschen Bundesbildungsministeriums verstand die ganze Diskussionen überhaupt nicht und findet, dass die Freiheit, seinen Arbeitsplatz und Studienort innerhalb der EU frei wählen zu können, ein hohes Gut sei.<br />
Einige niederländische Stimmen meinen zwar, dass die ehrgeizigeren Deutschen den Notenschnitt anheben und die Handelsbeziehungen zwischen den Ländern verbessern würden. Außerdem sei es volkswirtschaftlich vernünftig, um die besten Köpfe zu werben. Viele deutsche Studenten hätten überdies vor, nach ihrem Abschluss in den Niederlanden zu bleiben. Die Kritiker bleiben jedoch bei ihrem Standpunkt: Laut ihnen könne ein unkontrollierter Zustrom ausländischer Studenten ernsthafte negative Folgen für die Unterrichtsqualität haben. Für deutsche Studieninteressierte könnten dies bedeuten, dass für sie ein Studium in Holland ein teurer Spaß wird.</p>
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		<title>10-Punkte-Papier gegen BAföG-Bericht</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 18:22:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Renz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildungsnews]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und das Deutsches Studentenwerk (DSW) reagieren mit scharfer Kritik auf den 19. BAföG-Bericht der Bundesregierung. Beide fordern eine regelmäßige Anpassung der BAföG-Bedarfssätze und Elternfreibeträge an die allgemeine Preis- und Einkommensentwicklung. Außerdem verlangen sie eine bessere Verknüpfung mit dem Bachelor- und Mastersystem.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.just-study.com/aktuelle_meldungen/informatik-studiengang-nur-fur-frauen/attachment/pretty-female-college-student-sitting-in-a-classroom-full-of-stu/" rel="attachment wp-att-13833"><img class="alignleft size-medium wp-image-13833" src="http://www.just-study.com/wp-content/uploads/2011/11/Bildungsnews-300x229.jpg" alt="" width="162" height="123" /></a>19.01.2012</p>
<h3>Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und das Deutsches Studentenwerk (DSW) reagieren mit scharfer Kritik auf den 19. BAföG-Bericht der Bundesregierung. Beide fordern eine regelmäßige Anpassung der BAföG-Bedarfssätze und Elternfreibeträge an die allgemeine Preis- und Einkommensentwicklung. Außerdem verlangen sie eine bessere Verknüpfung mit dem Bachelor- und Mastersystem.<span id="more-14817"></span></h3>
<p>Das von DGB und DSW formulierte Eckpunktepapier hat das Ziel, die Fördersätze um fünf und die Elternfreibeträge um sechs Prozent anzuheben. Nach Ansicht des DGB ist es offensichtlich, dass zu viele potenzielle Studieninteressierte aus finanziell schwächeren Haushalten kein Studium aufnehmen, weil das Elterneinkommen zwar knapp über der BAföG-Bemessungsgrenze liegt, ihre Eltern aber das Studium nicht finanzieren können. Ein transparentes BAföG , welches die soziale Öffnung der deutschen Hochschulen stärkt, hat für Gewerkschaft und Studentenwerk oberste Priorität.</p>
<p>Anders als in den vergangenen Jahren sprach sich Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) in dem Bericht nicht für eine Erhöhung der Bafög-Sätze aus. Den Ausführungen zufolge sind die Unterstützungsleistungen für Studenten zwischen 2008 und 2010 von rund 2,3 Milliarden Euro auf fast 2,9 Milliarden Euro gestiegen, allerdings wuchs auch die Zahl der Studenten. Immerhin gibt es aber auch Positives zu vermelden: Die Fördersätze für Studierende stiegen im selben Zeitraum um fast 10 Prozent und die studentische Auslandsförderung weitete sich aus. Denn die Zahl der deutschen Studenten, die mit Bafög im Ausland studieren, steigerte sich um 50 Prozent.</p>
<p>Dem Präsidenten des Deutschen Studentenwerks liegt vor allem die Flexibilisierung der BAföG-Förderung am Herzen: &#8220;Das BAföG muss noch stärker an die zweistufigen Bachelor- und Mastertudiengänge  angepasst werden. Seiner Meinung nach muss alles, was hochschulrechtlich möglich ist, wie zum Beispiel eine vorzeitige Zulassung zum Master-Studium, förderungsfähig sein. Für Studierende, die Familienangehörige pflegen, müsse die Förderungshöchstdauer ausgedehnt werden.  Auch könne es nicht angehen, dass das BAföG derzeit keine Förderung für Teilzeit-Studierende vorsieht, so der Präsident des Studentenwerks. Zuletzt plädiert er für die Wiedereinführung eines echten Schüler-BAföGs für die Oberstufe, um mehr Jugendliche zum Abitur zu führen.</p>
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		<title>Sprachentraining in Unternehmen für Recruiting immer wichtiger</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 17:13:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Renz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildungsnews]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine unter 20.000 deutschen Unternehmen durchgeführte OECD-Studie bestätigt, dass Fachkräfte aus dem Ausland sehr dringend benötigt werden. Effektives Sprachentraining ist für eine erfolgreiche Integration von Spezialisten von entscheidender Bedeutung. Dabei fällt immer häufiger das Stichwort Blended Learning.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.just-study.com/ausbildungsgange/journalistin/attachment/zeitung/" rel="attachment wp-att-10470"><img class="alignleft size-medium wp-image-10470" src="http://www.just-study.com/wp-content/uploads/2011/08/Zeitung-300x237.jpg" alt="" width="130" height="102" /></a>13.01.2012</p>
<h3>Eine unter 20.000 deutschen Unternehmen durchgeführte OECD-Studie bestätigt, dass Fachkräfte aus dem Ausland sehr dringend benötigt werden. Effektives Sprachentraining ist für eine erfolgreiche Integration von Spezialisten von entscheidender Bedeutung. Dabei fällt immer häufiger das Stichwort Blended Learning.<span id="more-14799"></span></h3>
<p>Fehlende Sprachkenntnisse sind laut der jüngst publizierten OECD-Studie der Hauptgrund, dass genügend ausländische Fachkräfte in Deutschland eine Anstellung bekommen. 33 Prozent der Unternehmen haben nach eigener Aussage deshalb auf eine Rekrutierung von Fachkräften aus dem Ausland verzichtet, obwohl sie Stellen dringend besetzen mussten.<br />
Sowohl für große Unternehmen als auch für Mittelständler wird es immer wichtiger, standardisierte Sprachkurse anzubieten, um Mitarbeiter zielgenau zu schulen. Dies ist die Meinung von Armin Hopp, Vorstand des Unternehmens digital publishing, welches auf Sprachentraining in Unternehmen spezialisiert ist. Und 80 Prozent aller Unternehmen erachten Sprachkurse direkt nach Ankunft der Fachkräfte inzwischen als eine wichtige Maßnahme.</p>
<p>Bei der Einführung von Sprachkursen sind digital publishing zufolge auf folgende Kriterien achten: Unternehmer sollten unbedingt auf <strong><em>&#8220;Blended Learning&#8221;</em></strong> setzen. Das ist eine durchdachte Mischung der Lernformen aus E-Learning, Präsenzveranstaltungen und telefonischem Tutoring, ermöglicht flexibles Lernen unabhängig von starren Zeitplänen und ist im Vergleich zu externen Kursen für Unternehmen meist kostengünstiger. Weiterhin erleichtert ein gezieltes Training der Aussprache den Mitarbeitern, sich fehlerfreie Sprachkenntnisse anzueignen, was online mithilfe innovativer Spracherkennungstechnologien möglich ist. Fachkräften ist außerdem dringend zu empfehlen, neben allgemeinen Sprachkenntnissen auch Fachtermini der jeweiligen Branche zu lernen. Ingenieure etwa müssen in kurzer Zeit die wichtigsten deutschen Begriffe im Maschinenbau kennen, um effektiv mit Muttersprachlern zusammenarbeiten zu können. Mobile Lernangebote wie Apps für das Smartphone erhöhen besonders dann die Effektivität, wenn Mitarbeiter häufig auf Reisen sind.</p>
<p>Dass Handlungsbedarf notwendig ist, unterstreicht die Studie eindrücklich. Denn die Zahl der offenen Stellen für Fach- und Führungskräfte wird in den kommenden Jahren nach Prognosen um etwa 40 Prozent steigen. Zwei Drittel der großen Unternehmen erwarten zudem eine steigende Zahl vakanter Stellen im Bereich hochqualifizierter Arbeitskräfte.</p>
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