Auswahlgespräche

Einige Universitäten testen ihre Bewerber auch im Rahmen von Auswahlgesprächen auf ihre Eignung zum angestrebten Studiengang. Diese beziehen sich wie die Auswahltests auf die 60 % Quote der Hochschulen. Der Inhalt der Auswahlgespräche ist schwer bestimmbar, da die Universitäten den Inhalt in einem internen Rahmen beschließen und wenige Protokolle an die Öffentlichkeit gelangen. Allgemein wird in dem Gespräch vor einer Auswahlkomission ihre Motivation und Geeignetheit für den jeweils angestrebten Studiengang analysiert und bewertet.
An manchen Universitäten (Charité) werden bis zu 25 % der Plätze in der AdH-Quote nach einem Auswahlgespräch vergeben. Die Einladung zu diesen Gesprächen wird an jene Bewerber vergeben, die sich durch ihre Kurswahl und guten Notenabschlüssen für ein Medizinstudium besonders gut eignen sollen. Es werden ungefähr 3- mal mehr Bewerber eingeladen als Plätze vorhanden sind, damit liegen eure Chancen, wenn ihr zu einem solchen Gespräch eingeladen worden seid, bei 1 zu 3 . Die Einladungen zu den Gesprächen erfolgen recht zeitnah, so dass meist nur eine Woche Vorbereitung bleibt. Eine Terminverlegung gestaltet sich zu meist als schwierig und sollte daher nach Möglichkeit vermieden werden. Ihr werdet dann aufgefordert, Unterlagen einzureichen. Achtet bitte auf die Sauberkeit des Schriftbildes und auf eine gewisse Professionalität bei der Zusammenstellung dieser. Nachweise sollten in beglaubigter Kopie eingereicht werden. Im Zweifel gilt lieber mehr Einsatz zeigen, um den ersten Eindruck der Kommission möglichst positiv ausfallen zu lassen.
Der Inhalt der Auswahlgespräche ist im Detail unterschiedlich und nicht verallgemeinernd darzustellen, doch setzen sich die Gespräche aus verschiedenen Elementen zusammen. So werdet ihr Fragen zu eurer Biografie sowie situative Fragen beantworten müssen. Es können aber auch Rollenspiele, freies Sprechen oder eine konkrete Fallbearbeitung Teil des Gesprächs sein. Das Auswahlgespräch wird mindestens eine halbe Stunde dauern. Eine intensive Vorbereitung ist empfehlenswert, besonders sollte man sich über das angestrebte Berufsbild und über die Studienanforderungen informieren. Fragen wie: „Warum wollen Sie den Beruf ergreifen?“ gehören zum Standard.
Das Ergebnis des Auswahlgespräches erhaltet ihr nach dem sämtliche Auswahlgespräche abgeschlossen sind. Sollte es vorkommen, dass mehrere Kandidaten mit gleicher Punktzahl auf dem letzten Grenzrang stehen, so entscheidet zu meist das Los. Für das Auswahlgespräch existiert kein Nachrückverfahren.







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Immer mehr Jugendliche durch Cybermobbing bedroht

Cybermobbing wird ein wichtiges Thema auf der diesjährigen didacta in Hannover sein, unter anderem bei der Podiumsdiskussion “Erste Hilfe bei Cybermobbing”. Laut einer Forsa Studie aus dem vergangenen Jahr geben mehr als 30 Prozent der Jugendlichen in Deutschland an, schon einmal Opfer von Cybermobbing gewesen zu sein.

Wissenschaftsstandort Deutschland für Nachwuchsforscher unattraktiv

Laut einer Studie der Uni Jena prägen auch zehn Jahre nach Einführung der Juniorprofessur Unsicherheit und Unzufriedenheit die Lage des wissenschaftlichen Nachwuchses an deutschen Hochschulen. Die bisherigen Anläufe, die Lage der Postdoktoranten (Postdocs) zu verbessern, blieben ohne durchschlagenden Erfolg.

Zweifacher Uni-Abschluss boomt

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