Ausbildung

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Einen Überblick aller Ausbildungen findet ihr hier:

Ausbildungsgänge

Unternehmensprofile

Deutsche Flugsicherung (DFS) – Ausbildung zum Fluglotsen

Wie läuft eine Ausbildung ab?

Bei einer Ausbildung (Lehre) wechseln sich in regelmäßigen Intervallen Berufsschule und die Arbeit in einem Betrieb ab. Die Ausbildung dauert in der Regel 3 Jahre. Bei guten Leistungen kann man die Ausbildungszeit noch verkürzen.

Ungefähr 75- 80 % der Ausbildung arbeitet man in einem Betrieb, sodass die Ausbildung im Gegensatz zu einem Studium auch praxisorientiert ist. Überlegt euch, wo eure Fähigkeiten und Fertigkeiten liegen. Seid ihr handwerklich begabt, macht euch die Ausbildung wahrscheinlich mehr Spaß, als das Pauken im Studium.

Welche Vor- und Nachteile bietet die Ausbildung?

Ein Vorteil der Ausbildung ist, dass sie bezahlt wird. Allerdings schwankt die Höhe der Lehrgehälter zwischen den einzelnen Berufen stark. In manchen Berufen gibt es im ersten Lehrjahr 300,- € (brutto), in anderen 800,- €. Das Lehrgehalt wird in jedem Ausbildungsjahr erhöht. Solltet ihr aufgrund der Entfernung des Ausbildungsbetriebs von eurem Elternhaus in eine andere Stadt ziehen müssen, steht euch unter Umständen Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) zu.

Der starke Praxisbezug motiviert viele auch zum Lernen und spornt an. In einem guten Ausbildungsbetrieb wird man euch helfen das Gelernte in die Praxis umzusetzen.

Da ihr schon Erfahrungen in einem Betrieb gesammelt habt, wird euch der Berufseinstieg leichter fallen, als wenn ihr aus einem Studium kommt und noch keine Praxiserfahrung habt. Der Unterricht in der Berufsschule ist hingegen sehr schulisch strukturiert, sodass auch der Umschwung von der Schule in die Ausbildung nicht allzu schwer fällt.

Viele Betriebe haben das Bestreben ihre Lehrlinge nach der Ausbildung auch zu übernehmen. Sind die Lehrlinge mit der Ausbildung fertig, kennen sie nämlich den Betrieb und die Arbeitskollegen und sind mit den Arbeitsabläufen bereits vertraut.

Ihr könnt euch auch nach der Ausbildung noch dazu entschließen ein Studium zu machen, wenn ihr feststellt, dass euch das theoretische Lernen liegt. Eine Lehre kann euch auch ohne Abitur zu einem Studium an einer Fachhochschule verhelfen.

Nach der Ausbildung könnt ihr euch beispielsweise durch Weiterbildungen oder durch einen Meisterlehrgang höher qualifizieren.

Was muss ich bei der Bewerbung beachten?

Achtet darauf, dass ihr die Bewerbungsfristen einhaltet und eure Unterlagen vollständig sind. Für das Schreiben einer Bewerbung gibt es bestimmte Formalien, auf die einige Betriebe noch großen Wert legen. Solltet ihr einen Beruf anfangen wollen, in dem Kreativität gefragt ist, überlegt euch, ob ihr die Bewerbung etwas kreativ gestalten könnt. Damit könnt ihr aus der Masse der Bewerber herausstechen und euer Talent unter Beweis stellen. Das solltet ihr allerdings nur in Betracht ziehen, wenn ihr euch sicher seid, dass das in dem Betrieb gut ankommt. Anderenfalls bleibt lieber bei den vorgegebenen Formalien. Zu den Unterlagen zählen in der Regel das Bewerbungsschreiben, der Lebenslauf und die Zeugnisse, die das Unternehmen verlangt.

Bei der Bewerbung ist für die Betriebe wichtig, dass ihr Interesse an dem Beruf zeigt. Informiert euch vor dem Bewerbungsgespräch über das Berufsbild und den Ausbildungsbetrieb. Häufig werden die Bewerber gefragt, warum sie diesen Ausbildungsberuf gewählt haben, warum sie in dem speziellen Betrieb anfangen wollen und welche Fähigkeiten sie in den Beruf einbringen können, beziehungsweise wo die Stärken und Schwächen des Bewerbers liegen. Überlegt euch vorher, was ihr bei solchen Fragen antworten könnt. Ihr sollt natürlich nicht lügen aber wenn ihr dem Arbeitgeber sagt, dass ihr unpünktlich und faul seid, könnt ihr euch die Lehrstelle schon abschminken. Überlegt euch auch vorher, welche Fragen ihr dem Chef stellen könnt. Das zeigt, dass ihr an dem Beruf interessiert seid.  Keine Angst, wenn ihr einige Aufgaben erledigen sollt. Der Chef erwartet nicht von euch, dass ihr alles könnt. Sonst bräuchtet ihr ja keine Ausbildung zu machen. Zeigt, dass ihr auch in schwierigen Situationen Ruhe bewahren könnt. Für viele ist wichtig, dass ihr teamfähig und selbständig seid.

Fazit: Die Ausbildung in einem Betrieb bietet eine Mischung aus Theorie und Praxis. Außerdem ist die Ausbildungszeit mit durchschnittlich 3 Jahren relativ kurz. Ihr bekommt ein Gehalt, das allerdings in einigen Berufen nicht allzu hoch ausfällt. Wenn ihr euch in dem Betrieb während eurer Ausbildung gut macht, habt ihr in der Regel eine gute Chance übernommen zu werden.

Die Ausbildung zur Wartezeitüberbrückung

Für viele Studierwillige ist der Weg über eine fachgerichtete Ausbildung eine sinnvolle Zwischenstation zum späteren Studium. Dies hat mehrere Vorteile. Einerseits wird eine abgeschlossene Berufsausbildung im Auswahlverfahren der Hochschulen von einigen Universitäten berücksichtigt. Als Beispiel könnte eine Ausbildung zum Krankenpfleger an der Universität Würzburg im Studiengang der Humanmedizin für eine Aufwertung der Abiturnote um 0,2 Punkte führen. Eine Ausbildung zur zahnmedizinischen Fachangestellten führt an der Universität München im Studiengang Zahnmedizin zu einer Aufwertung von 0,3 Punkten. Beim Studiengang Pharmazie an der Freien Universität Berlin wird eine Ausbildung zur PTA (Pharmazeutisch-technische-Assistentin) zwar nicht direkt im Auswahlverfahren der Universität berücksichtig, jedoch hat man im Laufe des Studiums andere Vorteile. Dies äußert sich darin, dass man beispielsweise keine Famulatur (8-Wochen Praktikum in einer Apotheke) absolvieren muss.

Die genauen Anrechnungsmöglichkeiten kann man am besten direkt bei den einzelnen Universitäten erfragen.

Ein weiterer Vorteil einer Ausbildung besteht darin, dass man einen intensiven Einblick in das angestrebte Berufsbild erhält und erkennen kann, ob dieser Weg für einen auch wirklich der Richtige ist. Außerdem sammelt man natürlich weitere Wartesemester.







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