Bildungsausgaben in Deutschland vergleichsweise gering
08.09.2010
Folgt man den Zahlen der OECD-Studie “Bildung auf einen Blick”, dann schneidet Deutschland bei der Zahl der Hochschulabsolventen und Bildungsausgaben vergleichsweise schlecht ab.
Insgesamt gesehen, betrachtet die OECD die beruflich Bildung als positiv, fordert jedoch eine bessere Förderung von Risikoschülern. Die Zahl der Hochschul- und Fachhochschulabsolventen konnte zwischen den Jahren 2000 und 2008 um mehr als Ein Drittel gesteigert werden. Im Wintersemester 2009 / 2010 nahmen knapp 43 Prozent eines Jahrgangs ein Studium auf. Das sich ein Hochschulstudium auszahlt, lässt sich daran belegen, dass der Einkommensunterschied von Hochschulabsolventen im Vergleich zu Erwerbstätigen mit Berufsausbildung um 75 Prozent höher ist. Darüber hinaus ist das Risiko der Arbeitslosigkeit bei Hochschulabsolventen sehr viel niedriger. Jedoch sind die Ausgaben für die Bildung in Deutschland im europaweiten Vergleich nur unterdurchschnittlich. Mit 4,7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts liegt Deutschland auf dem viertletzten Platz vor der Slowakei, Tschechien und Italien.




